Drei unterschiedliche Situationen
| Situation | Anlaufstelle |
|---|---|
| Geplante Untersuchung, Befundkontrolle oder Terminfrage | Radiologie-Praxis oder überweisende Praxis |
| Dringende Beschwerden außerhalb der Sprechzeiten, nicht lebensbedrohlich und nicht bis morgen aufschiebbar | 116117 oder Bereitschaftspraxis |
| Lebensbedrohliche Situation oder Gefahr schwerer bleibender Schäden | 112 |
Was „jetzt geöffnet“ wirklich bedeutet
Der Öffnungsstatus im Verzeichnis wird aus hinterlegten Praxiszeiten berechnet. Er sagt nicht, ob Akutdiagnostik angeboten wird, ob das passende Gerät verfügbar ist oder ob eine ärztliche Zuweisung vorliegt. Rufen Sie eine Praxis vor der Anfahrt an. Der Badge „Notdienst“ erscheint auf RadiologienWelt nur, wenn diese Eigenschaft gesondert bestätigt wurde.
Wann hilft die 116117?
Der ärztliche Bereitschaftsdienst ist für Beschwerden gedacht, mit denen man normalerweise eine Praxis aufsuchen würde, die aber außerhalb der Sprechzeiten auftreten und medizinisch nicht bis zum nächsten Tag warten können. Die 116117 ist deutschlandweit rund um die Uhr erreichbar. Sie kann die passende Versorgung empfehlen oder eine Bereitschaftspraxis nennen.
Wann ist 112 richtig?
Die 116117 nennt unter anderem Bewusstlosigkeit, schwere Atemnot, starke Brustschmerzen, nicht stillbare Blutungen, schwere Unfälle und akute anhaltende Krampfanfälle als Beispiele für den Notruf 112. Warten Sie in solchen Situationen nicht auf einen Radiologie-Termin und fahren Sie nicht selbst zu einer Praxis.
Warum Akutdiagnostik gesteuert wird
Bei einem Notfall muss zuerst medizinisch eingeschätzt werden, welche Untersuchung und Behandlung nötig sind. Bildgebung ist nur ein Teil der Versorgung. Rettungsdienst, Bereitschaftsdienst oder Notaufnahme koordinieren Diagnostik, Überwachung und Behandlung.