Wie funktioniert eine CT?
Bei der Computertomographie rotieren Röntgenröhre und Detektoren um den Körper. Ein Computer berechnet daraus Schichtbilder. Anders als ein einzelnes Röntgenbild zeigt die CT Strukturen in vielen Ebenen und kann Details von Organen, Knochen, Lunge oder Gefäßen sichtbar machen.
Die Methode ist schnell. Das ist ein Grund, warum sie in der Akut- und Unfalldiagnostik eine wichtige Rolle spielt. Welche Untersuchung medizinisch passt, entscheidet die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt anhand der Fragestellung.
Wie ist die Strahlung einzuordnen?
Ein CT nutzt ionisierende Strahlung. Das Bundesamt für Strahlenschutz betont die Abwägung zwischen diagnostischem Nutzen und Strahlenrisiko. Eine Untersuchung soll eine konkrete Frage beantworten und so dosiert werden, dass die benötigte Bildqualität mit möglichst geringer Exposition erreicht wird.
Ein pauschaler Dosisvergleich ist wenig hilfreich, weil Körperregion, Gerät, Protokoll, Alter und Statur die Exposition beeinflussen. Wenn frühere Aufnahmen die Frage bereits beantworten könnten, sollten sie vorliegen. So lassen sich unnötige Wiederholungen vermeiden.
Vorbereitung in fünf Punkten
- Fragestellung und Überweisung: Prüfen Sie, welcher Körperbereich und welche Untersuchung beauftragt sind.
- Vorbefunde: Bringen Sie Berichte und Bilddaten früherer CT-, MRT- oder Röntgenuntersuchungen mit.
- Schwangerschaft: Teilen Sie eine bestehende oder mögliche Schwangerschaft vorab mit.
- Kontrastmittel: Nierenerkrankungen, Schilddrüsenerkrankungen und frühere Reaktionen gehören in die Anamnese.
- Nüchternheit und Medikamente: Befolgen Sie die individuelle Praxisanweisung. Medikamente nie ohne ärztliche Rücksprache absetzen.
Was passiert im CT-Raum?
Sie liegen auf einer beweglichen Liege, die durch die kurze Öffnung des Geräts fährt. Für einzelne Aufnahmen kann ein Atemkommando nötig sein. Das Team beobachtet die Untersuchung und kann mit Ihnen sprechen. Bei Kontrastmittel wird häufig vorab ein venöser Zugang gelegt.
Nach der Untersuchung
Fragen Sie, wann und an wen der Befund übermittelt wird. Bei einer Kontrastmittelgabe erhalten Sie gegebenenfalls Hinweise für die Zeit danach. Treten ungewöhnliche oder starke Beschwerden auf, wenden Sie sich an die Praxis oder medizinische Hilfe.