Was ist vor einem MRT besonders wichtig?
Die Magnetresonanztomographie erzeugt Schnittbilder mit einem starken Magnetfeld und Radiowellen. Sie arbeitet nicht mit Röntgenstrahlung. Gerade das Magnetfeld macht eine sorgfältige Sicherheitsabfrage nötig. Uhren, Schmuck, Hörgeräte, Karten mit Magnetstreifen und andere metallische oder elektronische Gegenstände bleiben außerhalb des Untersuchungsraums.
Metall im Körper bedeutet nicht automatisch, dass kein MRT möglich ist. Entscheidend sind Art, Modell, Lage und Freigabe des Implantats. Melden Sie deshalb Herzschrittmacher, Cochlea-Implantat, Insulinpumpe, Neurostimulator, Gefäßclip, Stent, Gelenkprothese, Metallsplitter oder andere Fremdkörper bereits bei der Terminbuchung. Der Implantatausweis hilft der Radiologie bei der Prüfung.
Ihre MRT-Checkliste
- Unterlagen bereitlegen: Überweisung oder Untersuchungsauftrag, Gesundheitskarte, Vorbefunde und frühere Bilddaten mitbringen.
- Implantate angeben: Produktname und Implantatausweis möglichst vor dem Termin übermitteln.
- Medikamente nennen: Keine Medikamente eigenständig pausieren. Fragen Sie bei Unsicherheit die Praxis.
- Kontrastmittel klären: Teilen Sie Nierenerkrankungen, frühere Reaktionen und eine mögliche Schwangerschaft mit.
- Platzangst ansprechen: Eine frühe Rückmeldung schafft Zeit, um Gerät, Begleitung oder Beruhigung zu planen.
- Kleidung praktisch wählen: Bequeme Kleidung ohne Metall erleichtert die Vorbereitung.
Was passiert am Untersuchungstag?
Vor der Messung beantwortet die Patientin oder der Patient Sicherheitsfragen. Anschließend werden alle ungeeigneten Gegenstände abgelegt. Während der Untersuchung liegen Sie möglichst ruhig. Klopfende Geräusche sind technisch bedingt; Gehörschutz ist üblich. Die Dauer hängt stark von Körperregion und Fragestellung ab.
Kontrastmittel und Nüchternheit
Nicht jedes MRT benötigt Kontrastmittel. Wenn eine Gabe vorgesehen ist, kann die Praxis aktuelle Laborwerte oder weitere Angaben verlangen. Auch die Vorgabe, nüchtern zu erscheinen, ist untersuchungsabhängig. Verlassen Sie sich deshalb nicht auf pauschale Internetregeln, sondern auf die Terminunterlagen Ihrer Praxis.
Wann sollten Sie vorab anrufen?
Kontaktieren Sie die Radiologie vor dem Termin bei Implantaten, Metallsplittern, Schwangerschaft, starker Platzangst, eingeschränkter Liegefähigkeit oder wenn Sie eine Begleitperson benötigen. So kann das Team prüfen, ob besondere Sicherheitsmaßnahmen oder ein anderer Standort sinnvoll sind.